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iOS 7: Was ist neu

 

Telefon-App des iPhones: Funktionen

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Die grundlegenden Funktionen der Telefon-App sind identisch geblieben. Die Anwendung bietet uns an erster Stelle:

  • Wählscheibe,
  • Zugang zu den Kontakten aus dem Adressbuch,
  • Favoriten-Kontakte,
  • Anruferliste (alle/verpasst) und
  • Voicemail-Zugriff.
Sonderfunktionen wie das Unterdrücken der Rufnummer sind zum Teil über die Einstellungen möglich.

Telefon-App in iOS 7: Die wichtigsten Änderungen

Die Tasten sind nun rund und nehmen eine größere Fläche auf dem Bildschirm ein. Die Wählseite, wie auch die Liste der Anrufe, präsentiert sich in hellem Design – das ist nicht jedermanns Geschmack.

Die wichtigste Taste – der Anrufen-Button – ist nun größer und damit noch auffälliger. Die Menüleiste unten ist vom Funktionsumfang gleich geblieben.

Die Anrufannahme zeigt nun sofort die Options-Buttons an. In iOS 6 müssen wir sie noch bei einem eintreffenden Telefonat hochziehen, was leicht übersehen werden kann. Wer die Funktion noch gar nicht kennt: Hier können wir zum Beispiel eine Erinnerung für den Rückruf festlegen. Oder wir schicken mit nur zwei Klicks eine Antwort-SMS ab, zum Beispiel als Entschuldigung für den abgelehnten Anruf. Den Text können wir manuell voreinstellen.

Bei Anruf: Apps werden halbtransparent.

Eine Konsistenz des Designs ist schwer auszumachen: Mal erscheinen die Tasten auf hellem Hintergrund, mal auf dunklem. Bei einem Anruf wird der Homescreen nicht durch Milchglas wie in anderen Anwendungen ausgeblendet, sondern durch Transparenz. Manche Dinge wie das Abweisen eines Anrufers sind nicht überall selbsterklärend.

Fazit iOS 7 Telefon-App

Die Telefon-App rückt die mit iOS 6 eingeführten Möglichkeiten, einen Anruf abzulehnen, in den Vordergrund. Das ist praktisch, genauso wie die Vergrößerung der wichtigsten Tasten. So kann im Eifer des Telefongefechts weniger schief gehen.

Die helle Gestaltung ist nicht jedermanns Geschmack.

Mit dem neuen Design von iOS 7 überarbeitet Apple die vorinstallierten Apps. Sehen wir uns die Änderungen in Mails an, auf vielen iPhones sicher eine der wichtigsten Anwendungen.

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Mail in iOS 7: Funktionsumfang gleichgeblieben

Wer sich eine große Funktionsvielfalt der Mail-App erhofft, wird von seinem iPhone-Betriebssystem enttäuscht. Ganz im Gegenteil: Apple versucht eher, die Anwendung zu entschlacken – vergleiche OS X. Grundlegende Funktionen hat Apple erst spät eingeführt: Erst seit iOS 5 können wir Mails marginal formatieren, also kursiv, unterstrichen, fett verwenden. Mit iOS 6 kam die Aktualisierung durch herunterziehen der Liste hinzu, und das VIP-Postfach.Nach aktuellem Stand (iOS 7 erscheint erst im Herbst) wird sich vorerst nicht viel ändern: Mail bleibt in der Funktionalität weitgehend, wie es ist.

Was sich aber ändert, sind ein paar Bedienelemente: Zur nächsthöheren Ebene (Mail -> Mailliste -> Postfächer) navigieren wir mit einem Wisch von links nach rechts auf dem Bildschirm.
Wischen wir auf einer Mail in der Liste nach links, erscheint nicht wie bisher nur die Option „Löschen“, sondern auch „mehr“. Hierüber können wir die Nachricht aus der Liste in einen anderen Ordner verschieben oder als ungelesen markieren.

Design der Mail-App in iOS 7

Komplett neu ist dafür das Design: Die Zeilenabstände sind groß, die Schrift dünn, der Hintergrund Weiß und Hellgrau, dünne Symbole blau. So wirkt die Postfach-Übersicht luftig und aufgeräumt. Sehr schick!Gehen wir in eine Mail, begegnet uns wieder das Milchglas, das wir vom Kontrollzentrum und von der Mitteilungszentrale in iOS 7 kennen: Unten sind nämlich die Symbole für Markieren, in einen Ordner verschieben, Löschen, Weiterleiten und neue Mail schreibenhalbdurchsichtig aufgeführt.
Fotos in Anhängen nutzen nun die gesamte Spaltenbreite.

Die Tastatur ist ebenfalls hell und halbdurchsichtig.

Fazit zu Mails in iOS 7

Klar, dass eine Mail-App auf dem Smartphone keinen so großen Funktionsumfang bieten muss, wie beispielsweise Thunderbird auf dem Mac. Die wichtigsten Möglichkeiten hat Apple in der Mail-App integriert.

Das neue Design tut der App sehr gut – alles ist jetzt übersichtlicher, und besser zugänglich. Wer noch nie ein Smartphone in der Hand hatte, wird sich aber bei einer Erstnutzung schwerer tun als bisher.

Neue Mitteilungszentrale

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Erster Eindruck der Mitteilungszentrale in iOS 7: Apple hat aufgeräumt – viel schlichter und übersichtlicher wirkt sie. Sie liegt, genauso wie das neue Kontrollzentrum in iOS 7, auf einem virtuellen Milchglas, nur dunkler . Die Farbe ändert sich somit mit dem aktuellen Hintergrund: Öffnen wir die Nachrichtenzentrale, während wir den hellen Kalender geöffnet haben, erscheint sie in einem Grau. Öffnen wir sie über dem Homescreen, ist sie bunt gefleckt.

Apropos öffnen: Wir kennen das ja schon von iOS 6: Die Nachrichtenzentrale wird auf dem Homescreen, Sperrbildschirm oder in Apps einfach durch einen Wisch von oben aufgerufen. Geschlossen wird sie durch einen Wisch nach oben oder durch Druck auf den Homebutton.

 

„Heute“-Ansicht
Eye-Catcher ist nicht mehr das Wetter, sondern das Datum. Der Wetterbericht wird nur noch im Fließtext angezeigt, dafür mit einer Tagesvorhersage „Die Höchsttemperatur wird bei 27 Grad liegen.“

Ohne die Grafik ist der aktuelle Stand weniger schnell erfassbar als bisher. Apple wollte dadurch vermutlich die Übersichtlichkeit erhöhen.

Darunter folgen die Termine und dann die Meldungen der einzelnen Anwendungen. Ganz unten folgt noch der Ausblick auf den nächsten Tag, wieder im Fließtext. Beispiel: „Am Vormittag steht nichts im Kalender. Es steht ein Ereignis für 17:00 Uhr im Kalender.

„Alle“-Ansicht
Hier sind die Nachrichten sortiert nach Apps gelistet, wie wir das schon von iOS 6 kennen.

„Verpasst“-Ansicht
Wir können konfigurieren, ob hier alle nicht abgehakten Nachrichten aufgeführt werden sollen, oder nur die der letzten 24 Stunden.

Klicken wir auf eine Benachrichtigung, öffnet die jeweilige App. Welche Mitteilungen wir in der Nachrichtenzentrale sehen möchten, definieren wir in den Einstellungen des Betriebssystems.

Fazit Mitteilungszentrale in iOS 7

Die neue Mitteilungszentrale erinnert mich auf den ersten Blick an Android – was ja aber nichts schlechtes heißen muss. Die Grundfunktionalität ist gleich geblieben, die Darstellung ist umfangreicher (übersichtliche Tagesansicht!) und übersichtlicher (verpasste Meldungen extra!).

Somit könnte sich die Nachrichtenzentrale in der Praxis bewähren. Meldungen im Fließtext (Wetter, Terminvorschau) sind aber nicht so schnell erfassbar wie Symbole und Stichworte.

Es gibt aber viel mehr futures welche wir euch später einmal vorstellen werden.

Touch ID: Patentantrag beschreibt weitere Einsatzgebiete

Der umfangreiche Patentantrag beschreibt zahlreiche Einsatzgebiete für Touch ID: Zunächst ließe sich der Sensor wie ein Trackpad verwenden; beispielsweise könnte der Benutzer mit Fingerbewegungen auf dem Home-Button eine digitale Landkarte bewegen oder die Multitasking-Übersicht des Betriebssystems aufrufen. Für eine noch weitgehendere Interaktion wäre es auch möglich, den Button mit weiteren Sensoren auszustatten, so dass er auch die Intensität des Drucks erkennt.Touch ID könnte allerdings vom Home-Button auch in andere Bereiche des Gerätes wandern: So denkt Apple offenbar darüber nach, jeden Teil des Displays mit entsprechenden Sensoren auszustatten. Dann wäre es beispielsweise möglich, bestimmte Apps nur durch bestimmte Benutzer öffnen zu lassen; wer also beispielsweise sein iPad kurz aus der Hand gibt, könnte so verhindern, dass die andere Person die E-Mails-App öffnen kann, da deren Symbol nur der dem System bekannte Finger antippen darf.Eine weitere Möglichkeit wäre, das Betriebssystem mit mehreren Benutzerkonten auszustatten – ein Feature, das dem iOS immer noch fehlt. Sobald das System dann den Finger eines Benutzers erkennt, wechselt es zu seinem Benutzerkonto. Auch wären verschiedene Einstellungen für verschiedene Benutzer möglich: Kinder dürften beispielsweise nur bestimmte Apps nutzen, für Sehbehinderte würde das System die Schrift automatisch größer einstellen.Wie immer bei Patentanträgen ist unklar, welche dieser Ideen Apple letztendlich in Form eines fertigen Produkts umsetzen wird. Der Antrag verdeutlicht aber, dass neben den bisherigen noch zahlreiche Einsatzgebiete für Touch ID denkbar sind.Touch-ID 
Quelle: GIGA Apple